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Gänsebrust-Sandwich mit Frischkäsecreme

…Advent, Advent ein Lichtlein brennt…Ja, ist denn bald schon wieder Weihnachten. Wie schnell doch so ein Monat vergeht. Vor allem wenn man sich etwas vorgenommen hat. Da ist es wie verhext, es kommt ständig was dazwischen. Ihr kennt das mit Sicherheit, der Tag ist richtig gut durchgeplant und Peng! Ehe man sich versieht, kommt es anders als man denkt. So und nun ist der November vorbei und mein Martinstag-Rezept liegt geduldig auf meinem Schreibtisch und wartet darauf endlich verblogt zu werden. Deswegen gehe ich jetzt 3 Wochen zurück, zu Sankt Martin und  ” ich geh mit meiner Laterne…rabimmell, rabammel, rabumm. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus und dort angekommen gibt es Martinsgans mal ganz anders. Gänsebrust geräuchert, auf einem Sandwich, mit einer würzig-scharfen Frischkäsecreme und fruchtig, frischen Feigen…Ihr dürft gespannt sein!

Das braucht Ihr für 4 Sandwich:

 

~Zutaten:

  •  4 rustikale Bauernbrötchen
  •  200 g geräucherte Gänsebrust
  •  200 g Emmentaler, hauchdünn
  •  1 kleiner Eichblattsalat oder Rollo bianco
  •  4 EL Frischkäse
  •  2 – 3 TL Senfsauce Grüne Feige
  •  frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  •  1 – 2 frische Feigen

~Zubereitung:

  1.  Die Brötchen aufschneiden.
  2.  Den Salat putzen, waschen und sehr gut trocknen.
  3.  Den Frischkäse in eine Schüssel geben und mit der Senfsauce glatt rühren. Mit dem frisch gemahlenen Pfeffer abschmecken.
  4.  Die Feigen waschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden. 
  5.  Die Brötchen mit einem Esslöffel von der Frischkäsecreme bestreichen. Mit dem Salat belegen. 
  6.  Jetzt kommt die geräucherte Gänsebrust und der Emmentaler zum Einsatz. Das Brötchen damit belegen. 
  7.  Die Feigenscheiben auf der Gänsebrust anrichten. 
  8.  Wer mag, kann noch ein, zwei Kleckse der Senfsauce auf den Feigen verteilen. 

” das Sandwich schmeckt auch mit Camembert “…. Guten Appetit! wünscht eure Dani!


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Würzige Kürbissuppe mit Ingwer

Orange, gelb, grün und auch gestreift. Kürbisse sind niemals gleich. Gekocht, gedünstet und gebacken. Aus Ihnen macht man leck´re Sachen. Beleuchtet aus so vielen Fenstern, schaun Hexen, Monster und Gespenster. Jedes Kind feiert´s so gern. Halloween ist nicht mehr fern. ( Gedicht von Carmen Jakel ). Am 31. Oktober feiern wir Halloween, den Abend vor Allerheiligen. Schaurige Dekoration schmückt viele Häuser, Kinder in gruseligen Kostümen, ziehen von Tür zu Tür und sammeln süßes sonst gibt´s saures. Bunte Kürbisse mit unheimlich, geschnitzten Fratzen leuchten in der dunklen Nacht und vertreiben böse Geister. Halloween ist Kürbissuppenzeit! Diese darf auch dieses Jahr nicht fehlen. Wenn man durchgefroren vom Süßigkeiten sammeln nach Hause kommt, wärmt Sie wohltuend von Innen. Der Ingwer und die Chili sorgen für das würzige gewisse Etwas… lasst euch nicht von bösen Geistern ärgern, ich wünsche Happy, Happy, Halloween!

Das braucht Ihr für einen Topf:

 

~Zutaten:

  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL braunen Zucker
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose fettarme Kokosmilch
  • 2 EL Pflanzencreme zum anbraten
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Chiliflocken
  • Curry
  • 4 EL Kürbiskernöl

~Zubereitung:

  1. Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Anschließen in Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  3. Den Ingwer schälen und fein reiben.
  4. Die Pflanzencreme in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Ingwer zugeben und kurz mit dünsten. 
  5. Die Kürbiswürfel dazu geben und mit anschwitzen. Den braunen Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen. 
  6. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20- 25 Minuten köcheln lassen.
  7. Anschließend die Kokosmilch zugeben und die Suppe ganz, ganz fein pürieren. 
  8. Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Curry abschmecken. 
  9. Die Kürbissuppe in Suppenschüsselchen anrichten und mit jeweils einem Löffel Kürbiskernöl beträufeln. 

 ” dazu passt perfekt, ein rustikales Bauernbrot, oder in etwas Fett geröstete Vollkorntoast- Würfel” …. lasst es euch schmecken, “trick or treat” …eure Dani!


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Herbstlicher Salat mit Maultaschen und Pilzen

Ist der Oktober warm und fein, kommt scharfer Winter hinterdrein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will – (Bauernregel) – … Bei diesem wechselhaftem Wetter warm und fein, nass und kühl hab ich mir doch gleich mal eine fette Erkältung eingefangen. Jetzt heißt es, sich für den Winter zu rüsten und die Abwehrkräfte zu stärken. Also los, Schuhe an und raus an die frische Luft. Egal bei welchen Wetter ob warme Oktobersonne oder stürmischer Herbstwind. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleindung. Ein Spaziergang durch den bunten Herbstwald hat etwas sinnliches. Farbenfrohes Laub raschelt unter den Füßen und hat etwas entspannendes. Die Luft duftet erdig und klar. Der Aufenthalt in der Natur sorgt nicht nur für Wohlbefinden, sondern auch für Kohldampf. Wenn ich von meinem ausgiebigen Spaziergang zurück bin hab ich Hunger, Bärenhunger. Natürlich habe ich mich auch von der herbstlichen Natur kulinarisch inspirieren lassen. Daraus entstanden ist ein Salat mit nussigen Feldsalat, herben Radicchio, erdigen Kräuterseitlingen und knackigen Walnüssen. Für ein kleines Kraftpaket an Nährstoffen sorgen Granatapfelkerne. Mit den Maultaschen wird das Ganze eine raffinierte Hauptspeise… macht es euch mit euren Lieben gemütlich und ich wünsche guten Appetit!…Eure Dani

 

Das braucht Ihr für 2 Portionen:

 

~Zutaten:

  • 200 g Feldsalat
  • 1 kleiner Radicchio
  • 4 – 5 Kräuterseitlinge
  • 100 g Walnüsse
  • 300 g Maultaschen, geschnitten
  • 2 EL Granatapfelkerne, je nach Geschmack
  • 2 TL Pflanzencreme zum Anbraten

 

~Für das Dressing benötigt ihr:

  • 1 große rote Zwiebel
  • 4 EL Walnussöl
  • 2 EL Rotweinessig
  • 2 EL Ahornsirup, je nach Geschmack mehr nehmen
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

~Zubereitung für den Salat:

  1. Den Feldsalat putzen, waschen und gut abtropfen lassen. 
  2. Den Radicchio vom Strunk befreien, die einzelnen Blätter waschen, gut trocknen und in mundgerechte Stücke zupfen. 
  3. Die Kräuterseitlinge mit einen Küchenpapier säubern. Die trocknen Stielenden abschneiden. Die Pilze in Scheiben schneiden. Die Pflanzencreme in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen. Wieder etwas Pflanzencreme in die Pfanne geben und die Maultaschen ca. 5 Minuten darin braten. 
  4. Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und auf die Seite stellen.
  5. Für das Dressing, die Zwiebel schälen und in feine Würfelchen schneiden. In eine kleine Schüssel geben, das Walnussöl, den Rotweinessig, den Ahornsirup zugeben und gut miteinander verrühren. Das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  6. Den Feldsalat, den Radicchio, die Pilze und die Walnüsse kurz miteinander mischen. Auf einem Teller anrichten. Den Salat mit dem Dressing beträufeln und je nach Geschmack mit einem Esslöffel Granatapfelkernen bestreuen. 

…. dazu schmeckt hervorragend ein rustikales Landbrot!


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Wies´n- Sandwich

Ozapft is… seit 1810 eröffnet traditionell im September das größte Volksfest der Welt seine Tore. Das Münchner Oktoberfest. Nicht nur der Bayer kommt in die Landeshauptstadt. Millionen fesche Mädels im festlichen Dirndl und kernige Buam in Krachledernen aus aller Welt, strömen in die Festzelte um zünftig zu feiern. Da werden Maßkrüge mit bayerischen Bier gestemmt, dass von Brauereien eigens für das Oktoberfest gebraut wird. Typische Schmankerl der bayrischen Küche, kann man an den unzähligen Buden auf der Theresienwiese genießen. Laugenbrezn, Leberkäs, Radi- bayrisch für Rettich, Senft- das einzige Wort in Bayern mit einem ” harten t “. All das findet man auf der Wies´n. Ich habe das alles heute einfach mal in ein Sandwich gepackt… Wies´n to go!!

Das braucht Ihr für 4 Sandwiches:

 

~Zutaten:

  • 4 Laugenstangen
  • 8 Blätter Pflücksalat, Kopfsalat oder Eichblattsalatt
  • 200 g sehr dünn aufgeschnittener Leberkäse, pro Kopf ca. 50 g
  • 1/2 weißer Rettich
  • 4 Gewürzgurken
  • 4 EL Röstzwiebeln
  • 2 Stiele glatte Petersilie

~Für die Sandwichcreme benötigt ihr:

  •  100 g leichter Frischkäse mit Meerrettich oder Natur
  •  2 EL Süßer Senf
  •  Schnittlauchröllchen
  • Salz und Pfeffer

 

Alles gut miteinander verrühren und schon habt ihr die Creme fertig!

~Zubereitung:

  1. Die Laugenstangen längs aufschneiden und zur Seite legen.
  2. Den Rettich schälen und fein hobeln.
  3. Die Gewürzgurken in Scheiben schneiden. 
  4. Den Pflücksalat waschen, trocken schütteln und gut abtropfen lassen oder mit Küchenkrepp behutsam trocknen.
  5. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.
  6. Die Laugenstangen mit der Creme bestreichen und mit dem Salat auslegen.
  7. Den Leberkäse in auf den Salat legen. Den dünn gehobelten Rettich in die Lügen legen. 
  8. Das Sandwich mit den Gurkenscheiben belegen. On Top die einzelnen Blättchen der Petersilie und mit den Röstzwiebeln bestreuen.  

dazu passt hervorragend ein kühles Bier oder naturtrübes Radler ! wohl bekomms! 


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Zimtige Mirabellen-Marmelade

…Hurra, Hurra der Herbst ist da!…so langsam verabschieden wir uns von vielen, heißen Sommertagen. Die Ferien und der Sommerurlaub sind zu Ende. Eher wir uns versehen, machen wir morgens die Augen auf und finden uns im Herbst wieder. Ich habe meinen Sommerurlaub genutzt, einem alljährlichen Ritual nachzugehen. Marmelade kochen. Direkt vor unserem Haus steht ein kleines Mirabellenbäumchen. Im Spätsommer hängt es über und über voll kleiner, gelber, zuckersüßer Früchte. Diese haben den ganzen Sommer über fleißig jede Menge an Sonnenstunden gesammelt, und das schmeckt man. So kann ich den Sommer ins Glas packen und an kalten, trüben Tagen aufs Brötchen streichen. Die ” Wunderbare ” wie die Mirabelle genannt wird, lässt sich wunderbar vielseitig einsetzen. In Kuchen, auf Tartes, Chutneys, Kompott oder wie in meinem Fall als Marmelade macht die kleine gelbe Zwetschge eine gute Figur. Diese würze ich noch reichlich mit Zimt und so bekleidet uns dieser Brotaufstrich durch den bunten Herbst, den nebligen November und den frostigen Winter. Da bleibt kein Glas übrig, so heißt es im Altweibersommer wieder: Schatz, hol die Flotte Lotte aus dem Schrank, die Mirabellen sind reif…Heia hussassa, der Herbst ist da! 

Das braucht Ihr für 5 Gläser a 200 ml:

 

~Zutaten:

  • 1 kg Mirabellen, entsteint
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • Zimt nach Geschmack

~Zubereitung :

  1. Die Mirabellen waschen und am besten einen fleißigen Helfer zu entsteinen suchen.
  2. Die kleinen Früchte in einen beschichteten, großen Topf geben und fein cremig pürieren.
  3. Den Gelierzucker zugeben und gut verrühren. Mit Zimt würzen, je nach Geschmack. Ich mag es sehr zimtig.
  4. Die Masse auf dem Herd aufkochen lassen. Der Schaum der dabei entsteht, behutsam abschöpfen. 
  5. Die Marmelade eine paar Minuten köcheln lassen, auf einen kleinen, kalten Tellerchen könnt ihr gerne eine Gelierprobe machen. 
  6. Die Marmelade in vorbereitete Twist of Gläser abfüllen, sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Nach ca. 10 Minuten umdrehen und auskühlen lassen. 

… schmeckt hervorragend auf Vollkornbrötchen, Roggenbrot oder Knäckebrot!… genießt den Spätsommer…eure Dani!


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